Montag, 5. Mai 2014

Tod und Sonne. Oder: wie gut es mir geht.

Da mache ich heute Mittag bei strahlendem Sonnenschein eine Rauchpause und denke darüber nach wie müde ich bin, dass ich heute nachmittag noch Unkraut zupfen, Tretminen von den Wauzinatoren einsammeln, Rasen mähen, Getränke holen und die Bügelwäsche erledigen muss. Eigentlich ein richtig doofer Nachmittag.

Plötzlich gibt Paul (mein iPhone) einen Ton von sich und signalisiert mir dass eine Eilmeldung von SPON (Spiegel Online) eingegangen ist. Müde ziehe ich mein Smartphone aus der Tasche und lese: Tote bei Kämpfen in der Ukraine.

Ich kann heute Nachmittag in Ruhe meine Gartenarbeit erledigen, ohne dass Soldaten vorbei marschieren, meinen Einkauf erledigen ohne Angst vor einem Heckenschützen zu haben und ganz gemütlich Hemden bügeln ohne dass mein Haus von Bomben getroffen wird.

Wie gut es mir geht!

2 Kommentare:

Iris hat gesagt…

Wie recht du doch hast. Daran sollten wir alle öfter denken, wenn wir uns über Kleinigkeiten beschweren.

Liebe Grüße
Iris

Tina Schneider hat gesagt…

Wie wahr.... Das hast du schön geschrieben!!!

liebe Grüße
Tina

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